Audio Optimum
Die FS62E ist ein schlanker vollaktiver Standlautsprecher mit den Abmessungen H=106cm x B=23cm x T=30cm und kann als das erste echte Zweieinhalb-Wege-System überhaupt bezeichnet werden. „Echt“ insofern, als dass eine exakt phasenparallele analoge Aktivweiche erstmals eine vollständige Übereinstimmung von Theorie und Praxis ermöglicht und somit die Vorteile des Prinzips voll zur Geltung kommen. Bei einem Zweieinhalb-Wege-System kommen zwei Tiefmitteltöner gleicher Größe zum Einsatz, wobei im Bassbereich beide Membranen parallel arbeiten und der Mitteltonbereich nur vom oberen Tiefmitteltöner abgestrahlt wird. Die musikalisch wichtige Mittenwiedergabe entspricht einem klassischen Zwei-Wege-System und bei tiefen Frequenzen steht die doppelte Membranfläche für eine deutlich gesteigerte Bassdynamik zur Verfügung. Wenn es gelingt, beide Tiefmitteltöner und den Hochtöner richtig anzusteuern, ist ein Zweieinhalb-Wege-System das effektivste Verfahren, um mit der kleinsten Anzahl von Lautsprecherchassis die bestmögliche Klangqualität und zugleich eine hohe Maximallautstärke zu erreichen. Die Schwierigkeit bei der Konstruktion besteht darin, dass beide Tiefmitteltöner verschiedene Tiefpassfilter mit ganz unterschiedlicher Grenzfrequenz benötigen. Prinzip bedingt haben beide Tiefpassfilter daher auch ganz unterschiedliche Phasenfrequenzgänge, sodass sich im oberen Bassbereich die Schallanteile beider Tiefmitteltöner nicht richtig addieren. Das Phasenverhalten wird umso problematischer, je höher die Flankensteilheit des Tiefpassfilters für den unteren Tiefmitteltöner gewählt wird. Bei passiven Zweieinhalb-Wege-Systemen bleibt daher in der Regel nur ein Tiefpassfilter 1. Ordnung mit 6dB pro Oktave Flankensteilheit übrig, damit die Welligkeit im Amplitudenfrequenzgang nicht zu groß wird. Ein Tiefpass 1. Ordnung hat aber nur wenig Sperrwirkung für höhere Frequenzen, sodass der untere Tiefmitteltöner in den Mitteltonbereich hineinspielt, was er nicht soll. Die gesteigerte Bassdynamik durch den zweiten Tiefmitteltöner wird dann mit einer Beeinträchtigung der Mitteltonwiedergabe und der räumlichen Abbildung erkauft. Anders verhält es sich bei der FS62E. Es werden nicht nur beide 18cm-Tiefmitteltöner und die 30mm-Hochtonkalotte über jeweils eine eigene 200W-SINCOS-Vollbrückenendstufe angetrieben, sondern eine exakt phasenparallele 3-Wege-Aktivweiche unterteilt alle Frequenzbereiche mit aktiven Linkwitz-Riley-Filtern 4. Ordnung, sodass der untere Tieftöner im Mitteltonbereich nicht mehr hörbar ist. Die beiden unterschiedlichen LR4-Tiefpassfilter werden mit einer analogen Allpass-Matrix 2. Ordnung über Kreuz kompensiert und die akustische Übertragungsfunktion des Hochtöners wird über eine Linkwitz-Transformation in die LR4-Hochpassfunktion der Aktivweiche integriert. Die Phasenfrequenzgänge der drei Membranen sind in beiden Übernahmebereichen exakt deckungsgleich, sodass sie sich zusammen wie eine einzige Membran mit idealen akustischen Eigenschaften verhalten. Durch die tiefe Übernahmefrequenz zum Hochtöner verhält sich die FS62E wie ein ideales Breitbandsystem und zugleich wie eine ideale Punktstrahlquelle mit homogener Schallabstrahlung. Die Natürlichkeit der Musikwiedergabe, die musikalische Detailauflösung und die Präzision der räumlichen Wiedergabe sind einzigartig. Im Bassbereich arbeitet die FS62E als ein aktiv gefiltertes Bassreflexsystem mit einer unteren Grenzfrequenz von 33Hz (-3dB). Der große, nach vorn gerichtete Bassreflextunnel ist an beiden Enden strömungstechnisch optimiert, sodass auch bei tiefen Frequenzen und hoher Lautstärke keine Windgeräusche entstehen. In Verbindung mit einer Verstärkerleistung von bis zu 400Wsin pro Kanal erreicht die FS62E eine für diese Baugröße unvergleichlich präzise und gleichzeitig tiefreichende Basswiedergabe, wie sie bisher nur von deutlich größeren Lautsprechern zu erwarten war. Zur Vermeidung von Mikrofonieeffekten ist die Elektronik aus den Lautsprechergehäusen ausgelagert. Die Verbindung der Lautsprecher zu den SINCOS-MonoAmps erfolgt über 6-adrige Spezialkabel HS4-SO8-TTP250-BA, die in 1,6m Länge im Lieferumfang enthalten sind. Die Kombination aus phasenparalleler analoger Aktivweiche, SINCOS-Vollbrückenendstufen, den für diese Anwendung absolut besten Lautsprecherchassis und einem präzise abgestimmten, hocheffizienten Bassreflexsystem macht die FS62E zu einem der besten Standlautsprecher, die bisher gebaut wurden, unabhängig von Baugröße und Preis. Davon können Sie sich jederzeit bei einer Hörprobe überzeugen.
Der vollaktive Standlautsprecher FS82E wurde auf der Basis des Referenz-Studiomonitors MS8 entwickelt. Es werden der gleiche 8Zoll-Tiefmitteltöner mit glasfaserverstärkter Papiermembran und die gleiche 30mm-Seidenkalotte im Hochton verwendet, ebenso gleich sind die Gehäusebreite (27cm) und die Gehäusetiefe (35cm). Die Übernahmefrequenz zum Hochtöner beträgt ebenfalls 1,18kHz und auch die Klangcharakteristik ist ähnlich: Die FS82E hat ein warmes, vollkommen natürliches Klangbild, das an ein dynamisches Breitbandsystem erinnert, aber darüber hinaus eine Detailauflösung und musikalische Feinzeichnung bietet, wie sie sonst nur großen Breitband-Elektrostaten zu eigen ist. Bei einer Bauhöhe von 116cm ist das Innenvolumen mit 72 Liter gegenüber 24,5 Liter (MS8) deutlich größer und es kommen zwei gleiche Tiefmitteltöner zum Einsatz, deren Membranflächen sich im Bassbereich addieren, während der Mitteltonbereich nur vom oberen Tiefmitteltöner abgestrahlt wird. Das erlaubt eine gesteigerte Bassdynamik, bzw. einen deutlich höheren Maximalschalldruck. Drei Kreuzversteifungen teilen das Innenvolumen in vier miteinander verbundene Kammern, wobei nur die oberen Kammern mit Dämmmaterial gefüllt sind und die untere leer bleibt, um den vollen Wirkungsgrad des Bassreflexsystems zu erhalten. Das große Bassreflexrohr mit 10cm Innendurchmesser ist an beiden Enden strömungstechnisch optimiert, sodass auch bei tiefen Bässen und hoher Lautstärke keine Windgeräusche entstehen. Das Bassreflexrohr krümmt sich im Inneren der Box nach unten, sodass der Lufteintritt am unteren Ende des Gehäuses und damit an einer akustischen Grenzfläche erfolgt, während der Austritt nach außen weit genug oben liegt, um den Fußboden nicht zum Mitschwingen anzuregen. Dadurch arbeitet der Helmholtz-Resonator mit maximaler Effizienz, ohne dass Mitteltonanteile aus dem nach vorn gerichteten Rohr hörbar werden. Die mit einer Linkwitz-Transformation aktiv gefilterte Bassreflexabstimmung ermöglicht eine gleichzeitig präzise und tiefreichende Basswiedergabe, wie sie in dieser Baugröße mit passiven Systemen nicht zu erreichen ist. Damit der Hochtöner bei der niedrigen Übernahmefrequenz mithalten kann, arbeitet die 30mm-Seidenmembran auf ein größeres internes Luftvolumen und ist über einen Waveguide an die Außenluft angekoppelt, sodass im unteren Hochtonbereich bei verringerter Membranauslenkung mehr Schallenergie nach vorn abgestrahlt wird. Alle Einzellautsprecher der FS82E werden von einer eigenen SINCOS-Vollbrückenendstufe angetrieben und eine exakt phasenparallele analoge Aktivweiche macht das Zweieinhalb-Wege-System zu einem idealen Breitbandsystem. Die akustische Übertragungsfunktion des Hochtöners wird über eine weitere Linkwitz-Transformation in die LR4-Hochpassfunktion der Aktivweiche integriert und eine analoge Allpass-Matrix zweiter Ordnung bringt die Phasenfrequenzgänge der drei Membranen über den ganzen Audio-Frequenzbereich zur Deckung, sodass sie sich wie eine einzige Membran mit idealen akustischen Eigenschaften verhalten. Einzeln ausgemessene und selektierte Lautsprecherchassis, handselektierte Folienkondensatoren in der Aktivweiche und Innenverkabelung mit Basalt-Ummantelung sind selbstverständlich. Zur Vermeidung von Mikrofonieeffekten ist die Elektronik aus den Lautsprechergehäusen ausgelagert. Die Verbindung der Lautsprecher zu den SINCOS-MonoAmps erfolgt über 6-adrige Spezialkabel HS4-SO8-TTP250-BA, die in 1,6m Länge im Lieferumfang enthalten sind. Das Ergebnis ist eine Musikwiedergabe, die an Natürlichkeit, Dynamik, Wucht, Präzision und Feinzeichnung eine Klasse für sich darstellt. Die FS82E können völlig unangestrengt und verfärbungsfrei Rockkonzerte in Live-Lautstärke wiedergeben, ohne dass es bei längerem Hören zu Ermüdungserscheinungen kommt. Aber auch bei geringer Lautstärke geht nichts von der Lebendigkeit der Musik verloren, ob Klassik, Jazz, Rock oder Pop. Vor einer Hörprobe wird ausdrücklich gewarnt, denn wer die FS82E einmal gehört hat, kann sich mit nichts Geringerem mehr anfreunden, und das sind so ziemlich alle anderen Lautsprecher, unabhängig vom Preis.
Die Beschäftigung sowohl mit Professional Audio als auch mit der audiophilen Musikwiedergabe Zuhause führt immer wieder zu gegenseitiger Befruchtung der beiden Bereiche. Zuerst waren es die kompakten Nahfeld-Monitore MS6 und MS8, die zu den schalldruckstarken Standlautsprechern FS62 und FS82 (mit anfänglich interner Elektronik) inspirierten; jetzt hat der weiterentwickelte Standlautsprecher FS62E mit externer Elektronik zu einem neuen Monitor geführt, der höchsten Anforderungen im Tonstudio noch besser gerecht wird. Die sowohl im Nahfeld als auch im Mittelfeld einsetzbaren Monitore MS62E vereinen maximale Kompaktheit, hohes Schalldruckvermögen und eine fundamentale Tiefbasswiedergabe mit einer bisher unerreichten Präzision und einer im Tonstudio nie zuvor gekannten Musikalität. Maximale Kompaktheit führt automatisch zum Würfel, der bei kleinsten Außenmaßen das größte Innenvolumen aufweist. Bei einer Wandstärke von 22 mm und interner Kreuzversteifung reicht eine äußere Kantenlänge von 40 cm, um das gleiche Innenvolumen der über einen Meter hohen Standlautsprecher zu erreichen. Die Lautsprecherauswahl ist die gleiche, ebenso das nach vorn gerichtete und an beiden Enden strömungstechnisch optimierte Bassreflexrohr. Durch die besondere und für Links und Rechts spiegelsymmetrische Anordnung der Einzellautsprecher, in Verbindung mit der tiefen Übernahmefrequenz und der exakt phasenparallelen Ankopplung der 30mm-Seidenkalotte zum oben liegenden Tiefmitteltöner, verhalten sich die MS62E wie ideale Punktstrahlquellen mit homogener Abstrahlung für eine unerreicht präzise räumliche Abbildung. Wie bei der Vorgängerserie M-6 bis M-10 ist die gesamte Elektronik mit phasenparallelen Aktivweichen und sechs SINCOS-Vollbrückenendstufen bei den neuen Monitoren MS62E wieder ausgelagert. Auf Einstellmöglichkeiten, die meist ohnehin am Mischpult eingestellt werden, wurde verzichtet, dafür beherbergt das separate 19Zoll-2HE-Metallgehäuse jetzt zwei getrennte Netzteile für den linken und den rechten Stereokanal, sowie eine verdoppelte Ladekapazität. Darüber hinaus ist die bis an die Grenze des technisch Machbaren miniaturisierte Multikanal-Endstufe mit analogen 6-Band Parametrik Equalizern für eine individuelle Raumeinmessung aufrüstbar. Die noch aktuelle Monitorserie MS6 bis MS10 kann nachträglich mit Adapterplatten für eine externe Elektronik umgebaut werden. Die ausgelagerte Elektronik hat den Vorteil, dass Mikrofonieeffekte ausgeschlossen werden. Obwohl die gesamte Elektronik so konstruiert wurde, dass sie relativ unempfindlich ist gegenüber mechanischen Schwingungen, ist auf diesem hohen Klangniveau der Unterschied hörbar. Im direkten Vergleich klingen aktive Mehrwegelautsprecher mit externer Elektronik offener, ruhiger, souveräner und entspannter, während die Präzision der räumlichen Abbildung, die Neutralität und die Detailauflösung noch deutlich gesteigert werden. Das gilt aber nur unter der Voraussetzung, dass die in diesem Fall 6-adrigen Verbindungskabel von den Leistungsverstärkern zu den Einzellautsprechern von hoher Qualität sind. Werden z. B. solche mehradrigen Kabel verwendet, wie sie in der Regel für professionelle PA-Anlagen zum Einsatz kommen, wird die Klangqualität so weit heruntergezogen, dass es insgesamt besser ist, die Elektronik in die Lautsprecherboxen einzubauen, um die Verbindungen so kurz wie möglich zu halten. Das liegt zum einen daran, dass die für Beschallungsanlagen konzipierten Kabel nicht paarweise verdrillt sind, um eine gegenseitige elektromagnetische Beeinflussung von Hochton, Tiefmittelton und Bass so gering wie möglich zu halten. Zum anderen haben solche Kabeln, damit sie möglichst flexibel und robust sind, gummiartige Ummantelungen, die sich sehr ungünstig auf die Klangqualität auswirken. Warum das so ist, kann physikalisch noch nicht vollständig erklärt und mit den üblichen Verfahren noch nicht hinreichend gemessen werden. Was aber eindeutig hörbar und unabhängig von Zeit und Ort reproduzierbar ist, sollte auch und gerade im professionellen Studiobereich nicht länger in die "Voodoo-Ecke" verbannt werden. Standardmäßig hat das Monitorsystem MS62E zwei 3,3m lange Spezialkabel mit 6 x 2,5mm2 Cu-Querschnitt, wobei jeweils zwei Adern paarweise verdrillt sind. Die drei Aderpaare (Twisted Pairs) werden von einem Geflechtschlauch aus Baumwolle umschlossen, einem Naturmaterial, das statische Aufladung verhindert und sich klanglich weitgehend neutral verhält. Die Klangqualität kann noch mal deutlich gesteigert werden, wenn jedes Twisted Pair einzeln mit einem Geflechtschlauch aus Basaltfasern ummantelt ist und alle drei Twisted Pairs von einem größeren Basaltschlauch umschlossen werden. Das Basalt enthält einen gewissen Anteil an Eisenoxid, wodurch sowohl eine gegenseitige elektromagnetische Beeinflussung der drei Twisted Pairs als auch eine Beeinflussung von außen über hochfrequente magnetische Störfelder auf ein Minimum reduziert sind, ohne die Hochtonwiedergabe im hörbaren NF-Bereich zu bedämpfen. Da das 6-adrige Basaltkabel HS4-SO8-TTP250-BA sehr aufwendig in der Fertigung ist, kann es nur gegen Aufpreis geliefert werden. Für ein bisher unerreicht präzises, schnelles und entspanntes Arbeiten im Tonstudio ist die Mehrinvestition für das Basaltkabel aber sehr zu empfehlen. Technische Daten MS62E Abmessungen LS-Gehäuse: (40cm)3Wandstärke: 22 mm MDF mit umlaufendem Radius 13 mmInnenvolumen: 44 LiterGewicht: 19 kgStandardlackierung: Strukturlack weißHochtöner: 30mm-SeidenkalotteTiefmitteltöner: 2 x 18cm Konus mit glasfaserverstärkter PapiermembranPrinzip: Phasenparalleles 2 ½ -Wege-System, BassreflexÜbernahmefrequenzen: 120 Hz und 1,3 kHzUntere Grenzfrequenz: 30 Hz (-3dB) Verstärkergehäuse: 19Zoll / 2HEGewicht: 8,5 kgAusgangsleistung: 200 Wsin pro Kanal
Das Monitorsystem MS6E unterscheidet sich vom Vorgängermodell MS6 durch eine ausgelagerte Elektronik zur Vermeidung von Mikrofonieeffekten und den Ersatz der seitlichen Passivmembran durch ein strömungsoptimiertes Bassreflexrohr für eine deutlich gesteigerte Bassdynamik. Beide Änderungen machen die MS6E sowohl in der Klangqualität als auch in der Maximallautstärke sogar dem größeren Vorgängermodell MS8 überlegen. Die MS6E sind für kleinere Regieräume ein konkurrenzloses Abhörsystem, das erstmals hält, was die Werbung sonst nur verspricht: Die MS6E erfordern keine Einarbeitungszeit, sondern Sie sparen sofort Zeit. Egal, mit welchen Monitoren Sie bisher gearbeitet haben, Sie können mitten in einer Produktion mit den MS6E weiterarbeiten und sich ohne Abstraktion ganz auf das Gehörte verlassen. Ihre Produktion wird schneller fertig und das Ergebnis wird besser. Die MS6E machen Zweit- oder Drittmonitore obsolet. Was über die MS6E fehlerfrei klingt, klingt auf allen anderen Wiedergabesystemen. Die MS6E ermöglichen ein schnelles, präzises und ermüdungsfreies Arbeiten bei jeder Lautstärke. Die Klangqualität ist selbst den aufwendigsten High-End-Wiedergabesystemen, unabhängig von Baugröße und Preis, mindestens ebenbürtig. Die MS6E durchleuchten die ganze Aufnahmekette, von der Raumakustik über die Mikrofone, die verwendeten Kabel, Vorverstärker, Limiter, Effektgeräte, etc. Alles, was im Detail zu optimieren ist, wird sofort hörbar. Dabei sind die MS6E nicht "überanalytisch", sondern die Ganzheitlichkeit der Musikwiedergabe bleibt stets erhalten. Die MS6E sind sowohl perfekte Studiomonitore als auch audiophile Hifi-Lautsprecher auf höchstem Niveau. Die High-End-Version MS6EH mit zwei SINCOS MonoAmps ist bis auf stärkere Netztransformatoren und größere Ladekapazitäten (bei ungeregelten Netzteilen ist eine Überdimensionierung bis zu einem gewissen Grad sinnvoll) mit der Studioversion identisch. Nur ein vollkommen verfärbungsfreier Lautsprecher kann sich bei identischer Abstimmung sowohl im professionellen Studiobetrieb als auch im kommerziellen Bereich behaupten. Dies wird durch eine erstmals exakt phasenparallele analoge Aktivweiche in Kombination mit dem idealen Leistungsverstärker nach dem Prinzip des international patentierten Sinus-Cosinus-Modulators erreicht. Standardmäßig beinhaltet das Monitorsystem MS6E zur Verbindung zwischen der 4-Kanal-Endstufe im 19Zoll/2HE-Gehäuse und den Lautsprechern zwei 3,3m lange Spezialkabel mit 4 x 2,5mm2 Cu-Querschnitt, wobei jeweils zwei Adern paarweise verdrillt sind. Die zwei Aderpaare (Twisted Pairs) werden von einem Geflechtschlauch aus Baumwolle umschlossen, einem Naturmaterial, das statische Aufladung verhindert und sich klanglich weitgehend neutral verhält. Schlechte 4-adrige Kabel, wie sie etwa für PA-Anlagen verwendet werden, ziehen die Klangqualität so weit herunter, dass es besser ist, die Elektronik in die Lautsprecherboxen einzubauen und die Mikrofonieeffekte in Kauf zu nehmen! Andererseits kann die Klangqualität noch gesteigert werden, wenn jedes Twisted Pair mit einem Geflechtschlauch aus Basaltfasern ummantelt ist und beide Twisted Pairs von einem größeren Basaltschlauch umschlossen werden. Das Basalt enthält einen gewissen Anteil an Eisenoxid, wodurch sowohl eine gegenseitige elektromagnetische Beeinflussung der beiden Twisted Pairs als auch eine Beeinflussung von außen über hochfrequente magnetische Störfelder auf ein Minimum reduziert sind, ohne die Hochtonwiedergabe im hörbaren NF-Bereich zu bedämpfen. Da das 4-adrige Basaltkabel sehr aufwendig in der Fertigung ist, kann es nur gegen Aufpreis geliefert werden. Für ein präzises, schnelles und entspanntes Arbeiten im Tonstudio ist die Mehrinvestition für das Basaltkabel aber sehr zu empfehlen. Auch wenn es hierfür noch kein Messverfahren gibt, bedarf es keiner Fledermausohren, um den Unterschied deutlich zu hören. Die Basaltkabel machen die Wiedergabe klarer und die räumliche Abbildung präziser. Erfahrungsgemäß sind in einem Musikwiedergabesystem alle elektrischen Verbindungen mit einer Länge ab 30cm, ob hoch- oder niederohmig, als "Kabel" zu betrachten, wobei sowohl die Leiter als auch die Nichtleiter (Dielektrika) des jeweiligen Kabels die Klangqualität hörbar beeinflussen können. Bei allen Audio Optimum Lautsprechern ist daher die Innenverkabelung bereits standardmäßig mit Basalt-ummantelten Twisted Pairs ausgeführt. Technische Daten MS6E Abmessungen LS-Gehäuse (H x B x T): 35cm x 23cm x 30cmWandstärke: 22 mm MDF mit umlaufendem Radius 13 mmInnenvolumen: 14,5 LiterGewicht: 9,5 kgStandardlackierung: Feinstrukturlack weiß oder anthrazitHochtöner: 30mm-SeidenkalotteTiefmitteltöner: 18cm Konus mit glasfaserverstärkter PapiermembranPrinzip: Phasenparalleles 2-Wege-System, BassreflexÜbernahmefrequenz: 1,3 kHzUntere Grenzfrequenz: 35 Hz (-3dB) Verstärkergehäuse: 19Zoll / 2HEGewicht: 8,5 kgAusgangsleistung: 200 Wsin pro KanalOption: aufrüstbar mit analogem 6-Band Parametrik-EQ für Raumeinmessung
"Der einzige Grund für passive Frequenzweichen sind die Kosten. Ist das Ziel eine akkurate Musikwiedergabe, ist es Zeitverschwendung, sich mit ihnen zu befassen." Siegfried Linkwitz (1935 - 2018) In professionellen Tonstudios haben sich aktive Lautsprecher längst etabliert, für das Genusshören zuhause überwiegen aber bis heute passive Lautsprecher, weil sie weniger hohe Anforderungen an die verwendeten Endstufen stellen. Für aktive Mehrwege-Lautsprecher sind erstens zwei bis drei Endstufen pro Stereokanal und zweitens solche in höchster Qualität erforderlich, weil sie die Schwingspulen der Einzellautsprecher direkt antreiben und mit aktiven Frequenzweichen eine weit bessere Wiedergabe von Transienten möglich wird. Auch feinste Unsauberkeiten der Endstufen können sich bemerkbar machen, die den Toningenieur weniger stören als den Genusshörer. Lautsprecher mit passiver Frequenzweiche reproduzieren nicht so genau und sind Unsauberkeiten der Verstärker gegenüber toleranter. Natürlich gewinnen auch passive Lautsprecher durch perfekte Verstärker, aber weniger perfekte Verstärker trüben hier den Musikgenuss nicht so deutlich wie bei aktiven Mehrwege-Lautsprechern. Kommt es also weniger auf technische Präzision und mehr auf den Wohlfühlfaktor an, wird meist eine passive Endstufen/Lautsprecher-Kombination bevorzugt. Das ändert sich mit den SINCOS MonoAmps der Generation Mk3. Insbesondere aufgrund einer extrem aufwendigen Spannungsstabilisierung und -filterung ist die Signalverarbeitung so sauber, dass die prinzipiellen Vorteile aktiver Mehrwege-Lautsprecher überwiegen. Schon das kleinste Aktivsystem MS6EH Mk3 hat eine Klangqualität, die von keiner passiven Endstufen/Lautsprecher-Kombination mehr erreicht wird, unabhängig von Baugröße und Preis. Mit einem aktiv gefilterten Bassreflexsystem 6. Ordnung wird eine beeindruckende Tiefbasswiedergabe für kleine bis mittlere Räume realisiert, die den Wunsch nach einem zusätzlichen Subwoofer nicht aufkommen lässt. Ein System MS6EH Mk3 beinhaltet zwei Lautsprecherboxen mit 6Zoll-Tiefmitteltöner und 30mm-Hochtonkalotte, zwei SINCOS MonoAmps mit jeweils zwei Endstufen, einer analogen 2-Wege-Aktivweiche und drei getrennten Netzteilen, zwei Ständer, in denen die MonoAmps integriert sind, sowie zwei 4-adrige Spezialkabel zur Verbindung von Lautsprechern und Endstufen.
Das Monitorsystem MS8E unterscheidet sich vom Vorgängermodell MS8 durch eine ausgelagerte Elektronik zur Vermeidung von Mikrofonieeffekten und den Ersatz der seitlichen Passivmembran durch ein strömungsoptimiertes Bassreflexrohr für eine deutlich gesteigerte Bassdynamik und einen höheren Maximalschalldruck. Beide Änderungen machen die MS8E mit der im Studiobetrieb bevorzugten Baugröße (2-Wege-Aktivsystem mit 8Zoll-Tiefmitteltöner) zu einem konkurrenzlosen und universellen Abhörsystem, das erstmals hält, was die Werbung sonst nur verspricht: Die MS8E erfordern keine Einarbeitungszeit, sondern Sie sparen sofort Zeit. Egal, mit welchen Monitoren Sie bisher gearbeitet haben, Sie können mitten in einer Produktion mit den MS8E weiterarbeiten und sich ohne Abstraktion ganz auf das Gehörte verlassen. Ihre Produktion wird schneller fertig und das Ergebnis wird besser. Die MS8E machen Zweit- oder Drittmonitore obsolet. Was über die MS8E fehlerfrei klingt, klingt auf allen anderen Wiedergabesystemen. Die MS8E ermöglichen ein schnelles, präzises und ermüdungsfreies Arbeiten bei jeder Lautstärke. Die Klangqualität ist selbst den aufwendigsten High-End-Wiedergabesystemen, unabhängig von Baugröße und Preis, mindestens ebenbürtig. Die MS8E durchleuchten die ganze Aufnahmekette, von der Raumakustik über die Mikrofone, die verwendeten Kabel, Vorverstärker, Limiter, Effektgeräte, etc. Alles, was im Detail zu optimieren ist, wird sofort hörbar. Dabei sind die MS8E nicht "überanalytisch", sondern die Ganzheitlichkeit der Musikwiedergabe bleibt stets erhalten. Die MS8E sind sowohl perfekte Studiomonitore als auch audiophile Hifi-Lautsprecher auf höchstem Niveau. Die High-End-Version MS8EH mit zwei SINCOS MonoAmps ist bis auf stärkere Netztransformatoren und größere Ladekapazitäten (bei ungeregelten Netzteilen ist eine Überdimensionierung bis zu einem gewissen Grad sinnvoll) mit der Studioversion identisch. Nur ein vollkommen verfärbungsfreier Lautsprecher kann sich bei identischer Abstimmung sowohl im professionellen Studiobetrieb als auch im kommerziellen Bereich behaupten. Dies wird durch eine erstmals exakt phasenparallele analoge Aktivweiche in Kombination mit dem idealen Leistungsverstärker nach dem Prinzip des international patentierten Sinus-Cosinus-Modulators erreicht. Standardmäßig beinhaltet das Monitorsystem MS8E zur Verbindung zwischen der 4-Kanal-Endstufe im 19Zoll/2HE-Gehäuse und den Lautsprechern zwei 3,3m lange Spezialkabel mit 4 x 2,5mm2 Cu-Querschnitt, wobei jeweils zwei Adern paarweise verdrillt sind. Die zwei Aderpaare (Twisted Pairs) werden von einem Geflechtschlauch aus Baumwolle umschlossen, einem Naturmaterial, das statische Aufladung verhindert und sich klanglich weitgehend neutral verhält. Schlechte 4-adrige Kabel, wie sie etwa für PA-Anlagen verwendet werden, ziehen die Klangqualität so weit herunter, dass es besser ist, die Elektronik in die Lautsprecherboxen einzubauen und die Mikrofonieeffekte in Kauf zu nehmen! Andererseits kann die Klangqualität noch gesteigert werden, wenn jedes Twisted Pair mit einem Geflechtschlauch aus Basaltfasern ummantelt ist und beide Twisted Pairs von einem größeren Basaltschlauch umschlossen werden. Das Basalt enthält einen gewissen Anteil an Eisenoxid, wodurch sowohl eine gegenseitige elektromagnetische Beeinflussung der beiden Twisted Pairs als auch eine Beeinflussung von außen über hochfrequente magnetische Störfelder auf ein Minimum reduziert sind, ohne die Hochtonwiedergabe im hörbaren NF-Bereich zu bedämpfen. Da das 4-adrige Basaltkabel sehr aufwendig in der Fertigung ist, kann es nur gegen Aufpreis geliefert werden. Für ein präzises, schnelles und entspanntes Arbeiten im Tonstudio ist die Mehrinvestition für das Basaltkabel aber sehr zu empfehlen. Auch wenn es hierfür noch kein Messverfahren gibt, bedarf es keiner Fledermausohren, um den Unterschied deutlich zu hören. Die Basaltkabel machen die Wiedergabe klarer und die räumliche Abbildung präziser. Erfahrungsgemäß sind in einem Musikwiedergabesystem alle elektrischen Verbindungen mit einer Länge ab 30cm, ob hoch- oder niederohmig, als "Kabel" zu betrachten, wobei sowohl die Leiter als auch die Nichtleiter (Dielektrika) des jeweiligen Kabels die Klangqualität hörbar beeinflussen können. Bei allenAudio Optimum Lautsprechern ist daher die Innenverkabelung bereits standardmäßig mit Basalt-ummantelten Twisted Pairs ausgeführt. Technische Daten MS8E Abmessungen LS-Gehäuse (H x B x T): 40cm x 27cm x 35cmWandstärke: 22 mm MDF mit umlaufendem Radius 13 mmInnenvolumen: 24,5 LiterGewicht: 12 kgStandardlackierung: Feinstrukturlack weiß oder anthrazitHochtöner: 30mm-SeidenkalotteTiefmitteltöner: 22cm Konus mit glasfaserverstärkter PapiermembranPrinzip: Phasenparalleles 2-Wege-System, BassreflexÜbernahmefrequenz: 1,18 kHzUntere Grenzfrequenz: 33 Hz (-3dB) Verstärkergehäuse: 19Zoll / 2HEGewicht: 8,5 kgAusgangsleistung: 200 Wsin pro KanalOption: aufrüstbar mit analogem 6-Band Parametrik-EQ für Raumeinmessung
"Der einzige Grund für passive Frequenzweichen sind die Kosten. Ist das Ziel eine akkurate Musikwiedergabe, ist es Zeitverschwendung, sich mit ihnen zu befassen." Siegfried Linkwitz (1935 - 2018) In professionellen Tonstudios haben sich aktive Lautsprecher längst etabliert, für das Genusshören zuhause überwiegen aber bis heute passive Lautsprecher, weil sie weniger hohe Anforderungen an die verwendeten Endstufen stellen. Für aktive Mehrwege-Lautsprecher sind erstens zwei bis drei Endstufen pro Stereokanal und zweitens solche in höchster Qualität erforderlich, weil sie die Schwingspulen der Einzellautsprecher direkt antreiben und mit aktiven Frequenzweichen eine weit bessere Wiedergabe von Transienten möglich wird. Auch feinste Unsauberkeiten der Endstufen können sich bemerkbar machen, die den Toningenieur weniger stören als den Genusshörer. Lautsprecher mit passiver Frequenzweiche reproduzieren ungenau und sind den Unsauberkeiten der Verstärker gegenüber toleranter. Natürlich gewinnen auch passive Lautsprecher durch perfekte Verstärker, aber weniger perfekte Verstärker trüben hier den Musikgenuss nicht so deutlich wie bei aktiven Mehrwege-Lautsprechern. Kommt es also weniger auf technische Präzision und mehr auf den Wohlfühlfaktor an, wird meist eine passive Endstufen/Lautsprecher-Kombination bevorzugt. Das ändert sich mit den SINCOS MonoAmps der Generation Mk3. Insbesondere aufgrund einer extrem aufwendigen Spannungsstabilisierung und -filterung ist die Signalverarbeitung so sauber, dass die prinzipiellen Vorteile aktiver Mehrwege-Lautsprecher überwiegen. Das universell sowohl für die Musikwiedergabe als auch für Filmton einsetzbare Aktivsystem MS8EH Mk3 hat eine Klangqualität, die von keiner passiven Endstufen/Lautsprecher-Kombination mehr erreicht wird, unabhängig von Baugröße und Preis. Mit einem aktiv gefilterten Bassreflexsystem 6. Ordnung wird eine beeindruckende Tiefbasswiedergabe für kleine bis große Räume realisiert, die weder den Wunsch nach einem zusätzlichen Subwoofer noch für "5.1" aufkommen lässt. Ein System MS8EH Mk3 beinhaltet zwei Lautsprecherboxen mit 8Zoll-Tiefmitteltöner und 30mm-Hochtonkalotte, zwei SINCOS MonoAmps mit jeweils zwei Endstufen, einer analogen 2-Wege-Aktivweiche und drei getrennten Netzteilen, zwei Ständer, in denen die MonoAmps integriert sind, sowie zwei 4-adrige Spezialkabel zur Verbindung von Lautsprechern und Endstufen.
In der Audio-Szene ist mittlerweile bekannt, dass der klassische Philips TDA1543 Multibitwandler den „modernen“ Delta-Sigma-DACs klanglich überlegen ist, wenn auf das mehr als überflüssige Oversampling mit Digitalfilter verzichtet wird. Im Internet finden sich zahlreiche Selbstbauprojekte, bei denen eine Vielzahl TDA1543-ICs, die an der absoluten Obergrenze ihrer maximal zulässigen Betriebsspannung arbeiten, parallel geschaltet sind, um einen höheren Ausgangsstrom zu erhalten und mit einem einfachen Widerstand gegen Masse eine passive Strom-Spannungswandlung zu erreichen, wobei auf ein analoges Tiefpassfilter zur Dämpfung der Spiegelfrequenzen ebenfalls verzichtet wird. Diese „analog“ klingenden DA-Wandler sind auch als Fertiggeräte erhältlich, für die je nach Ausführung bis zu 9000 Euro zu bezahlen sind. Ein solches Schaltungsdesign mit vergewaltigten ICs und passiver Strom-Spannungswandlung ist dennoch alles andere als optimal. Dass bei intelligentem Schaltungsdesign mit nur einem TDA1543 ein noch höheres Klangniveau zu einem vernünftigen Preis möglich ist, beweist der Audio Optimum NOS-DAC.
Audio Optimum NOS-DAC 2 Als eine Kombination aus Non Oversampling DA-Wandler und Vorverstärker mit symmetrischem Kabeltreiber und fernsteuerbarem Lautstärkesteller ist der Audio Optimum NOS-DAC 2 die ideale Ergänzung zu unseren Aktivlautsprechern, um diese auf gleich hohem Niveau anzusteuern. Zusätzlich steht ein Kopfhörer-Ausgang höchster Qualität zur Verfügung. Der NOS-DAC 2 ist für kürzeste Signalwege bis an die Grenze des technisch Machbaren miniaturisiert. Die Spannungsversorgung ist mit integrierten Schaltspannungswandlern realisiert, denen sowohl primär- als auch sekundärseitig Filterketten höherer Ordnung zur Ripple-Unterdrückung vor- bzw. nachgeschaltet sind. Die Ausgangsspannungen (±15V für Preamp / ±5V für DAC / +5V für Steuerung) sind nach den Sekundärfiltern so glatt und stabil, wie es mit schwingungsanfälligen Längsreglern kaum zu erreichen ist. Die Anbindung an das 230V-Netz erfolgt über ein unter EMV-Gesichtspunkten optimiertes 12V-Linearnetzteil. Der Non Oversampling DA-Wandler entspricht dem Audio Optimum NOS-DAC, verfügt aber zusätzlich über drei umschaltbare SPDIF-Eingänge, die wahlweise coaxial (75Ω-Cinch) oder symmetrisch (110Ω-XLR) ausgeführt sein können. Weiterhin ist das analoge Rekonstruktionsfilter für verschiedene Samplingfrequenzen manuell umschaltbar, um sowohl für 44,1kHz (Audio-CD) als auch für 48kHz (Digital-Rundfunk) und ≥88,2kHz (Audio-DVD) einen linearen Frequenzgang bis 20kHz ohne das klangverfälschende Oversampling mit Digitalfilter zu realisieren. Für den Anschluss einer analogen Quelle steht ein symmetrischer analoger Eingang mit XLR-Buchsen zur Verfügung, der wahlweise auch mit Cinch-Buchsen für eine quasisymmetrische Signalübertragung bestückt werden kann. Mit zwei symmetrischen Eingangsstufen, die nur die Spannungsdifferenzen zwischen den beiden Innenleitern und den beiden Abschirmringen verstärken, entsteht keine sonst übliche Masseschleife zwischen den Stereokanälen, sodass die quasisymmetrische Signalübertragung bei nicht zu langen Cinchkabeln annähernd die gleiche Signalübertragungsqualität aufweist wie die echte symmetrische Signalübertragung. Der Vorverstärker ist vollständig DC-gekoppelt, verfügt über eine aktive Offset-Kompensation und ist mit integrierten Doppel-OPs aufgebaut, die sich nach vielen Hörversuchen als die klanglich besten erwiesen haben. Beliebig aufwendige Schaltungen mit Einzeltransistoren oder Elektronenröhren können die Klangqualität dieser OPs nicht erreichen oder gar übertreffen, sondern führen lediglich zu einer größeren Störanfälligkeit aufgrund längerer Signalwege. Entgegen der landläufigen Meinung, dass eine symmetrische Ausgangsstufe extrem niederohmig sein sollte (was tatsächlich nur für sehr lange Kabel notwendig ist), wird auf zusätzliche Impedanzwandler verzichtet. Was nicht im Signalweg liegt, kann auch nichts verfälschen. Die komplementären Ausgangssignale A+ und A- sind über jeweils 47Ω direkt mit den Ausgängen eines integrierten Doppel-OPs verbunden. Bleibt die Kabellänge zu den Aktivlautsprechern unter 10m (wobei selbst 20m bei niederkapazitiven Kabeln kein Problem darstellen), ist das die klanglich absolut beste Lösung. Als Lautstärkesteller kommt das klassische ALPS-Motorpotentiometer zum Einsatz, das im Unterschied zu elektronischen Lautstärkestellern keine Klangbeeinflussung zeigt und über eine in der Praxis völlig ausreichende Genauigkeit (Kanalgleichheit) verfügt. Die Fernbedienung weist eine Besonderheit auf. Sie verwendet keine digitalen Codes (was zu nervigen Verzögerungen führt), sondern arbeitet mit Pulsbreitenmodulation, sodass sich das Motorpotentiometer verzögerungsfrei und in fein dosierbaren Schritten einstellen lässt. Der Kopfhörer-Ausgang wird von einem DC-gekoppelten schnellen Transimpedanzverstärker mit aktiver Offset-Kompensation angesteuert. Der Spannungshub ist ausreichend, um Kopfhörer von 30Ω bis 600Ω Impedanz voll auszusteuern. Eine saubere SPDIF-Quelle vorausgesetzt, kann der Transimpedanzverstärker in Verbindung mit dem NOS-DAC die besten Kopfhörer der Welt noch präziser antreiben, als dies mit beliebigen anderen Kopfhörerverstärkern bisher möglich war. Sowohl für die Ansteuerung von Aktivlautsprechern als auch für den Betrieb von Kopfhörern bietet der Audio Optimum NOS-DAC 2 ein Klangniveau, das unabhängig vom Preis kaum zu übertreffen sein dürfte. Lieferumfang: 1 x NOS-DAC 21 x Linearnetzteil 12V1A1 x FernbedienungGehäuse: Acryl
Für die asymmetrische oder quasisymmetrische analoge Signalübertragung zwischen Geräten mit Cinchein- und -ausgängen. Das sehr verlustarme und niederkapazitive HF-Koaxialkabel ist bis in die Steckergehäuse hinein mit einem Basalt-Gewebeschlauch ummantelt und garantiert eine lupenreine Signalübertragung. Wird das C-C-C50-BA mit dem Cinch-Ausgang des Audio Optimum NOS-DAC und dem analogen quasisymmetrischen Cinch-Eingang des NOS-DAC 2 (NOS-DAC + Vorverstärker) verbunden, ist bis ca. 2m Kabellänge kein Unterschied hörbar gegenüber dem im NOS-DAC 2 eingebauten, identischen DA-Wandler, der intern mit nur wenigen cm kurzen Leiterbahnen mit dem Eingang des analogen Vorverstärkers verbunden ist! Kein anderes Cinch-Kabel – auch nicht mit weniger als 0,5m Länge – konnte diesen ultimativen Test bisher bestehen. Andere Kabellängen auf Anfrage möglich. Bitte sprechen Sie uns an.
Für die asymmetrische oder quasisymmetrische Übertragung eines digitalen SPDIF-Signals. Fast unabhängig von der Kabellänge bringt der Basalt-Gewebeschlauch eine hörbare Verbesserung gegenüber dem nackten 75Ω-Koaxialkabel, die ebenso deutlich ausfällt wie bei den analogen Signalkabeln. Prinzipbedingt werden die Signalflanken des SPDIF-Signals durch die Kabelstrecke abgeflacht, sodass Jitter entsteht, wenn – wie üblich – der empfangende SPDIF-I2S-Wandler eine zu große und undefinierte Eingangshysterese aufweist. Vom Audio Optimum NOS-DAC, der ganz bewusst ohne Reclocking arbeitet, wird das ankommende SPDIF-Signal daher zunächst wie ein Analogsignal behandelt und die abgeflachten Signalflanken werden von einem schnellen analogen Komparator exakt im Nulldurchgang aufgesteilt. Jitter wird dadurch vermieden, unter der Voraussetzung, dass die SPDIF-Quelle sauber arbeitet und das Kabel das Digitalsignal so weiterleitet, dass die Flankenabflachung weitgehend unabhängig vom Datenstrom relativ konstant und symmetrisch bleibt. In dieser Beziehung bewirkt der Basalt-Gewebeschlauch offenbar einen überaus positiven Effekt. Ein gutes CD-Laufwerk über das C-C-C75-BA mit dem Audio Optimum NOS-DAC verbunden wird so manchen hartgesottenen Fan der guten alten Analogschallplatte von der Qualität der digitalen Musikwiedergabe überzeugen. Andere Kabellängen auf Anfrage möglich. Bitte sprechen Sie uns an.
Für die Verbindung von Geräten oder Aktivlautsprechern mit Kaltgerätestecker der Schutzklasse I mit dem 230V-Stromnetz. Ein Schwachpunkt konventioneller Netzverkabelungssysteme ist die Verwendung von Schuko-Steckern und -Steckdosen, die nicht für eine Abschirmung vorgesehen sind. Jede Schuko-Steckdose ist zugleich ein Loch in der Abschirmung mit 44 mm Durchmesser, in das hochfrequente Störstrahlung eindringen kann. Dieses Problem wird mit dem Audio Optimum Direktverteiler gelöst, der bis zu acht abgeschirmte und Ferrit-ummantelte Netzkabel direkt und sternförmig miteinander verbindet. Der Kontakt erfolgt über 24 Wago-Anschlussklemmen auf zwei übereinander liegenden Platinen im Inneren eines HF-dichten Aluminium-Druckgussgehäuses. Unter dem Verteilergehäuse ist ein zweites Gehäuse gleicher Größe montiert, das den von Audio Optimum entwickelten Power Cleaner enthält. Er besteht aus vier mit definiertem Abstand isoliert übereinander montierten Kupferplatten, deren Oberflächen mit schwarzem Turmalin beschichtet sind. Die beiden äußeren Platten sind mit Schutzerde verbunden und die beiden inneren mit Null und Phase, sodass sie als X- und Y-Kondensatoren mit Verlust-behaftetem Dielektrikum wirken. In Verbindung mit dem Ferrit-beschichteten Eingangskabel, das als Verlust-behaftete Induktivität wirkt, entsteht ein effizientes Netzfilter 2. Ordnung. Das Ferrit dämpft durch Ummagnetisierungsverluste das hochfrequente magnetische Störfeld und das Turmalin durch Umelektrisierungsverluste das hochfrequente elektrische Störfeld. Die HF-Störungen werden nicht wie bei konventionellen Netzfiltern reflektiert, sondern in Wärme verwandelt, sodass der Power Cleaner vorteilhaft vor dem Verteiler eingesetzt werden kann. Die mit dem zentralen Erdungspunkt verbundenen Al-Gehäuse für Direktverteiler und Power Cleaner haben an der Oberfläche eine stabile Turmalin-Polyurethan-Einbrennlackierung, wodurch die Gesamtkonstruktion zugleich die Funktion einer effektiven Ground Box beinhaltet. In jedem abführenden Kabel ist ein zweistufiges Spezialnetzfilter integriert, das die Filterwirkung der Ferritbeschichtung zu tieferen Störfrequenzen hin erweitert. Die kontinuierliche HF-Dämpfung erstreckt sich von 300 kHz bis in den GHz-Bereich. Die Ausgangskabel sind nach oben herausgeführt, sodass der kompakte Direktverteiler nur wenig Platz beansprucht. In der Summe seiner Eigenschaften ist der Audio Optimum Direktverteiler einzigartig und garantiert die bestmögliche Klangqualität der angeschlossenen Anlage an jeder normalen Wandsteckdose. Der Direktverteiler ist mit drei bis acht Ausgangskabeln in der Standardlänge 1,6 m vormontiert lieferbar; für größere Kabellängen machen wir ein individuelles Angebot.
Für die Verbindung zwischen Leistungsverstärker und Mehrwege-Lautsprecher mit passiver Frequenzweiche und Bi-Wiring-Anschluss. Fast jeder passive Mehrwege-Lautsprecher hat heute einen Bi-Wiring-Anschluss, wobei die Sinnhaftigkeit dieses Verfahrens noch immer umstritten ist. Um das auf hohem Niveau zu testen, wählten wir einen Passivlautsprecher, der ursprünglich nicht für Bi-Wiring vorgesehen war: Tannoy Cheviot, Baujahr 1976. Die damals eingesetzten 12-Zoll Dual Concentric Treiber mit Alnico-Magnet sind bis heute über jeden Zweifel erhaben. Die Innenverkabelung der Lautsprecherboxen wurde mit Basalt-ummantelten Twisted Pairs komplett erneuert und auf den originalen Passivweichen wurden die Leiterbahnen für den Hochton- und den Tieftonzweig getrennt. Ein Paar SINCOS-MonoAmps im Breitbandbetrieb wurde abwechselnd über die 2-poligen HS4-TP250-BA mit an den Lautsprechern gebrückten Signalpfaden oder über die 4-poligen HS4-BTP250-BA mit an den Polklemmen der MonoAmps gebrückten Signalpfaden mit den Cheviots verbunden. Beide Kabelpaare waren jeweils 3,3 m lang. Eindeutiges Ergebnis: Das HS4-BTP250-BA ist klar überlegen, womit die positive Wirkung des Bi-Wirings bewiesen ist. Zwar ist der Klangunterschied verständlicherweise nicht so groß, als wenn die beiden Cheviots mit vier SINCOS-Endstufen über phasenparallele Aktivweichen angesteuert werden, aber immer noch so deutlich, um den Mehraufwand für das 4-adrige Spezialkabel zu rechtfertigen. Das Klangbild wirkt aufgeräumter und klarer, die räumliche Abbildung ist präziser. Das HS4-BTP250-BA besteht aus zwei Twisted Pairs mit jeweils 2 x 2,5 mm² Cu-Querschnitt, von denen jedes Paar einzeln mit Basalt ummantelt ist und beide Paare gemeinsam von einem größeren Basalt-Geflechtschlauch umschlossen werden. Damit ist sowohl eine gegenseitige elektromagnetische Beeinflussung der beiden Aderpaare als auch eine Beeinflussung von außen über hochfrequente magnetische Störfelder auf ein Minimum reduziert. Nicht nur für modifizierte Tannoy Cheviots, sondern für alle hochwertigen Mehrwege-Lautsprecher mit Bi-Wiring-Anschluss ist das HS4-BTP250-BA das zurzeit vielleicht absolut beste Lautsprecherkabel, unabhängig vom Preis! Für Verstärker mit einem Ausgang pro Stereokanal sind passende Adapter im Lieferumfang enthalten, um jeweils zwei Adern direkt an den Polklemmen zusammenzustecken. Andere Kabellängen auf Anfrage möglich. Bitte sprechen Sie uns an.
Für die Verbindung zwischen Leistungsverstärker und Breitbandlautsprecher oder Mehrwege-Lautsprecher mit passiver Frequenzweiche. Dass Lautsprecherkabel über ihre technischen Grunddaten (ohmscher Widerstand, Induktivität, Kapazität) hinaus und abhängig sowohl vom mechanischen Aufbau als auch von den verwendeten Materialien einen erheblichen Einfluss auf die Klangqualität haben, ist heute gesichertes Wissen. Warum die neuen Lautsprecherkabel von Audio Optimum eine Übertragungsqualität ermöglichen, wie sie selbst mit den aufwendigsten Kabeln bisher kaum zu erreichen war, ist kein "bestgehütetes Geheimnis", sondern ehrlicherweise eine noch nicht ganz beantwortbare Frage. Wir haben jedoch den Vorteil, dass wir unsere Kabel objektiv hören können, und was eindeutig hörbar und unabhängig von Zeit und Ort reproduzierbar ist, kann nicht in die "Voodoo-Ecke" geschoben werden, auch wenn die Unterschiede kaum messbar und noch nicht vollständig erklärbar sind. Die einfachste Version, das HS4-TP250-BA, besteht aus einem verdrillten Paar Kupferkabeln (Twisted Pair) mit jeweils 2,5 mm² Leiterquerschnitt, das mit einem Geflechtschlauch aus Basaltfasern ummantelt ist. Die Kabelenden sind mit vergoldeten 4mm-Hohlsteckern verlötet, die in allen gängigen Polklemmen oder 4mm-Buchsen die niederohmigste und sicherste elektrische Verbindung garantieren. Mit einem gewissen Anteil an Eisenoxid bewirkt das Basalt eine effektive Abschirmung von hochfrequenten magnetischen Störfeldern, ohne die Hochtonwiedergabe im hörbaren NF-Bereich zu bedämpfen. Das Klangbild ist unvergleichlich präzise, offen und neutral; die Klangverbesserung ist an jeder hochwertigen Verstärker-Lautsprecher-Kombination hörbar. Andere Kabellängen auf Anfrage möglich. Bitte sprechen Sie uns an.
Für die Verbindung zwischen Leistungsverstärker und 3-Wege-Lautsprecher mit passiver Frequenzweiche und Tri-Wiring-Anschluss. Das HS4-TTP250-BA besteht aus drei Twisted Pairs mit jeweils 2 x 2,5 mm² Cu-Querschnitt, von denen jedes Paar einzeln mit Basalt ummantelt ist und alle drei Paare gemeinsam von einem größeren Basalt-Geflechtschlauch umschlossen werden. Damit ist sowohl eine gegenseitige elektromagnetische Beeinflussung der drei Aderpaare als auch eine Beeinflussung von außen über hochfrequente magnetische Störfelder auf ein Minimum reduziert. Für alle hochwertigen Mehrwege-Lautsprecher mit Tri-Wiring-Anschluss ist das HS4-TTP250-BA das zurzeit vielleicht absolut beste Lautsprecherkabel, unabhängig vom Preis! Für Verstärker mit einem Ausgang pro Stereokanal sind passende Adapter im Lieferumfang enthalten, um jeweils drei Adern direkt an den Polklemmen zusammenzustecken. Andere Kabellängen auf Anfrage möglich. Bitte sprechen Sie uns an.
MC- (Moving Coil) Tonabnehmer haben gegenüber MM-Systemen den Vorteil einer geringeren bewegten Masse, aber auch den Nachteil, dass ihre Ausgangsspannung um ca. 20dB kleiner ist, was die rauscharme Signalverstärkung zu einer echten Herausforderung macht. Bei einem niederohmigen MC-System ist allerdings nicht das Stromrauschen der Verstärker-Eingangsstufe entscheidend, sondern das Spannungsrauschen, und der Verstärkungsfaktor muss größer sein, sodass hier eine bipolare Eingangsstufe zu bevorzugen ist. Darum bieten wir zwei völlig getrennte Entzerrervorverstärker für MM und MC an. Solche Konstruktionen, die für beide Systeme umschaltbar sind, können in der Regel weder das eine noch das andere wirklich gut. Der erste Linearverstärker der MC-Version ist ebenfalls ein diskret aufgebauter OTA, dessen Eingangsstufe aber nicht wie bei der MM-Version mit Feldeffekttransistoren, sondern mit dem bipolaren Präzisions-Doppeltransistor SSM2212 arbeitet. Aufgrund der höheren Steilheit erreicht der OTA bei geringstem Rauschen eine Signalverstärkung von 40dB, wobei durch lokale Stromgegenkopplung, die das perfekte Impulsverhalten erhält, die nichtlinearen Verzerrungen bei 1mV Eingangsspannung noch unter 0,0004% bleiben! Der zweite und der dritte Linearverstärker sowie das passive RIAA-Entzerrernetzwerk entsprechen denen der MM-Version. Im Unterschied zu MM-Systemen muss aber nicht die Eingangskapazität, sondern der Eingangswiderstand an das jeweilige MC-System angepasst werden, sodass dieser über Miniatur-Drehschalter in 16 Stufen von 110Ω bis 1kΩ einstellbar ist. Die Gesamtverstärkung des C-C-C50-MC-BA ist in drei Stufen von jeweils 5dB wählbar und beträgt absolut (auf 1kHz bezogen) 55dB / 60dB / 65dB. Auch hier lässt sich über die Klangqualität sagen: "Als wäre (fast) nur ein Kabel dazwischen!" Für Plattenspieler mit nach außen geführtem Anschlusskabel ist auch der C-C-C50-MC-BA alternativ mit Cinch-Eingangsbuchsen und kürzeren Ausgangskabeln erhältlich.
Werden zwei ansonsten identische Verstärkerschaltungen einmal mit konventionell bedrahteten Bauteilen und einmal mit Bauteilen für Oberflächenmontage (SMDs) aufgebaut, ist die kleinere SMD-Schaltung aufgrund kürzerer Signalwege klanglich überlegen. Das gilt nicht nur für moderne PWM-Leistungsverstärker, die mit bedrahteten Bauteilen wegen parasitärer Induktivitäten kaum funktionieren, sondern auch für Vorverstärker. Konsequenterweise haben wir daher den ultimativen Entzerrer-Vorverstärker für Analogplattenspieler so klein wie möglich gemacht und gleich in das dafür am besten geeignete Kabel eingebaut. Die Elektronik ist mit modernster SMD-Technik und einem durchdachten Platinenlayout in einem stabilen Aluminiumgehäuse von nur 8,6cm x 5,4cm x 2,5cm untergebracht, an dessen Stirnseiten die mit Basaltgeflecht ummantelten HF-Koaxialkabel direkt herausgeführt sind. Bei einem so kompakten Aufbau kann die geschlossene Massefläche der doppelseitigen Platine für den Audio-Frequenzbereich als ein einziger Massepunkt betrachtet werden, was einen erheblichen Vorteil gegenüber großen Designs bedeutet. Die Spannungsversorgung erfolgt über ein 12V-Linearnetzteil, dem ein PWM-geregelter Miniatur-Schaltspannungswandler mit anschließender Siebkette 4ter Ordnung zur effektiven Ripple-Unterdrückung nachgeschaltet ist, um den Vorverstärker mit sauberen und zweifach vom Stromnetz potentialgetrennten ±15V zu versorgen. Jede Verstärkerstufe wird zusätzlich mit einer Siebung 2ter Ordnung entkoppelt. Die Siebketten bestehen aus dämpfenden SMD-Ferriten und hochkapazitiven Keramik-Vielschichtkondensatoren, die deutlich kleinere Ersatzserienwiderstände aufweisen als dicke Elektrolytkondensatoren. Das Konzept beinhaltet drei Linearverstärker pro Kanal und eine passive RIAA-Entzerrung mit handselektierten Kondensatoren. Jeder Kondensator des gesplitteten Entzerrernetzwerks besteht aus der Parallelschaltung eines auf ±1% Toleranz selektierten MKC-Folienkondensators mit einem kleineren NP0-Keramik-Vielschichtkondensator. Die 3180μs- und die 318μs-Zeitkonstante der RIAA-Kennlinie werden zwischen dem ersten und dem zweiten Linearverstärker korrigiert und die Korrektur der 75μs-Zeitkonstante erfolgt zwischen dem zweiten und dem dritten Linearverstärker. Diese Anordnung ist sowohl messtechnisch als auch klanglich optimal. Ein typisches Moving Magnet System (MM) benötigt bei 1kHz eine Signalverstärkung von 40dB (Faktor 100), was bei einem passiven RIAA-Entzerrernetzwerk eine Gesamtverstärkung von 60dB (Faktor 1000) erfordert, die auf die drei Linearverstärker zu jeweils 20dB aufgeteilt wird. Der erste Linearverstärker, an den bezüglich Rauscharmut und Präzision die höchsten Anforderungen gestellt werden, ist ein diskret aufgebauter OTA (Operational Transconductance Amplifier) mit dem rauscharmen Präzisions-Doppelfeldeffekttransistor LSK489 am Eingang, dessen nichtlineare Verzerrungen bei 10mV Eingangsspannung unter 0,001% bleiben, und das ohne Gegenkopplung! Der OTA (für Kenner: gefaltete Doppelkaskode mit Wilson-Stromspiegel) hat bei geringstem Rauschen und unhörbarem Klirrfaktor ein perfektes Impulsverhalten, weil keine Über-Alles-Gegenkopplung, die immer eine "Regelung im Nachhinein" darstellt und zu ihrer Stabilität eine Frequenzkompensation erfordert, die Signalverarbeitungsgeschwindigkeit herabsetzt. Der zweite und der dritte Linearverstärker müssen jeweils eine um den Faktor 10 höhere Signalspannung verarbeiten und kommen daher nicht ohne Gegenkopplung aus, weil ansonsten der Klirrfaktor überproportional ansteigt. Sie sind mit integrierten Operationsverstärkern aufgebaut, deren besondere Ausgangsstufen keine Nulldurchgangsverzerrungen erzeugen, sodass die Gegenkopplungen über vorlinearisierte Regelstrecken arbeiten. Unter Voraussetzungen, die hier für die zweite und die dritte Verstärkerstufe eingehalten werden, ist die hörbare Klangqualität dieser OPs nicht zu übertreffen, weder von anderen integrierten, noch von beliebig aufwendigen diskreten Operationsverstärkern! Wer glaubt, mit Elektronenröhren ginge es besser, der irrt. Gute Halbleiterschaltungen sind besser als solche mit Röhren (hier einige technische Grundlagen zur Entmystifizierung: http://www.elektronikinfo.de/strom/roehrenirrtum.htm). Um Koppelkondensatoren im Signalweg zu vermeiden, hat der dritte Linearverstärker, der über 47Ω das Ausgangskabel treibt, eine aktive Offset-Kompensation. Und damit diese nicht zu viel Gleichspannung kompensieren muss, wird der DC-Offset des OTA von Hand abgeglichen. Der Eingangswiderstand des C-C-C50-MM-BA beträgt 47kΩ und die Eingangskapazität kann über Miniatur-Drehschalter in 16 Stufen von 50pF bis 450pF exakt an das jeweilige Magnetsystem angepasst werden, wobei die Kabelkapazität bereits mit eingerechnet ist. Der Verstärkungsfaktor der Gesamtschaltung ist in drei Stufen von jeweils 3dB einstellbar und beträgt absolut (auf 1kHz bezogen) 40dB / 43dB / 46dB. Auf der höchsten Stufe können somit auch High Output MC-Systeme ausreichend verstärkt werden. Über die Klangqualität lässt sich sagen: "Als hätte man (fast) nur ein Kabel dazwischen!" Für Plattenspieler mit nach außen geführtem Anschlusskabel ist der C-C-C50-MM-BA alternativ auch mit Cinch-Eingangsbuchsen und kürzeren Ausgangskabeln erhältlich. Die Kapazität Cx des Anschlusskabels ist dann bei der Einstellung der Eingangskapazität zu berücksichtigen. Sie beträgt Cx – 25pF + der auf der Skala eingestellte Wert.
Ein PWM-Verstärker nach dem Prinzip des international patentierten Sinus-Cosinus-Modulators besticht durch eine extreme Detailauflösung und Neutralität, sodass der Leistungsverstärker im Signalweg praktisch unhörbar wird. Die "Unhörbarkeit" war allerdings nur mit einem enormen Aufwand für die Spannungsstabilisierung möglich, sodass ältere Versionen noch nicht ihr volles Potential erreichten. Bei der Mk3-Version hat jeder MonoAmp mindestens zwei getrennte Netzteile: ein ungeregeltes und überdimensioniertes Leistungsnetzteil mit 400VA-Ringkerntransformator und 54mF Ladekapazität nur für die Leistungstransistoren, die im Rhythmus der Musik Strom ziehen, und ein geregeltes Steuernetzteil mit 30VA-Ringkerntransformator für die ganze andere Elektronik mit mehr oder weniger konstantem Stromverbrauch. Das Problem liegt im "mehr oder weniger". Theoretisch ist ein Sinus-Cosinus-Modulator der ideale Leistungsverstärker, aber in der Praxis nur mit perfekten Versorgungsspannungen, von denen vier verschiedene benötigt werden: +44V für die MOS-Leistungsschaltstufe, +10V für die MOSFET-Treiber und symmetrische +5V und -5V für den PWM-Modulator, der das Musiksignal auf eine 460kHz Trägerfrequenz moduliert. Bei dieser hohen Frequenz sinkt die Betriebsspannungsunterdrückung (PSRR) auch der besten verfügbaren Operationsverstärker unter 60dB, sodass die resultierende Klangqualität davon abhängt, wie gut die +5V und -5V stabilisiert sind. Auch kleine Betriebsspannungsschwankungen, die von geringen Änderungen im Stromfluss resultieren, können als Unsauberkeiten im Klangbild hörbar werden. Darüber hinaus erzeugen die drei Operationsverstärker und vor allem die zwei Komparatoren, die zusammen den PWM-Modulator bilden, HF-Schwingungen bis in den 100MHz-Bereich, mit denen sie sich über die gemeinsame Betriebsspannung gegenseitig stören. Diese Probleme blieben bei allen PWM-Verstärkern bisher ungelöst, weshalb sie im klanglichen Mittelfeld steckenblieben. In den SINCOS MonoAmps Mk3 kommen für eine PWM-Endstufe zwei symmetrische und zwölf unsymmetrische Hochfrequenzfilter sowie 1 x LT3081, 3 x LT3045, 1 x LT3094 und 10 x LM4040-5 zur Spannungsstabilisierung zum Einsatz, womit jeder Operationsverstärker und jeder Komparator im PWM-Modulator sowie die MOS-Treiber einzeln stabilisiert und über HF-Filter voneinander entkoppelt werden. Die ganze Stabilisierungskette, in der nur Keramik-Vielschichtkondensatoren mit bestem Hochfrequenzverhalten und höchster Stabilität verwendet werden, wurde über drei Jahre hinweg und mit hunderten von Hörtests bis ins letzte Detail optimiert, um das volle Potential des Sinus-Cosinus-Modulators zu heben. Das klangliche Ergebnis beschreibt Dr. Martin Mertens in der Zeitschrift HiFi Test (Ausgabe 3/23), die den ersten Mk3-Prototyp testen durfte, wie folgt: "Ich bin mir fast sicher, dass viele erfahrene Hörer zunächst glauben würden, bei den SINCOS MonoAmps handele es sich um exzellente Röhrenverstärker. Das liegt vor allem an ihren phänomenal fein aufgelösten Mitten. Was diese Class-D-Verstärker hier bieten, gehört preisklassenunabhängig mit zum Besten, was man aktuell geboten bekommen kann. Die Verstärker haben ein extrem hohes Auflösungsvermögen, gleichzeitig wirkt das Ganze völlig frei von Artefakten oder Schärfen. Tolle Stimmen kommen mit einem beeindruckenden Ausdruck rüber. Jede Feinheit der Stimmmodulation arbeiten die SINCOS-MonoAmps sauber heraus, ohne dabei auch nur im Entferntesten technisch oder analytisch zu klingen. Das gleiche gilt für die Wiedergabe von Instrumenten, die die SINCOS-MonoAmps bis in die feinsten Details und immer glaubhaft natürlich wiedergeben. Auch den Bassbereich könnte man klanglich tendenziell einem exzellenten Röhrenverstärker zuordnen. Der besticht weniger durch absolute Härte und letzte (zwanghafte) Kontrolle, sondern bringt tiefe Töne substanziell und mit einem mitreißenden Swing rüber. Das ist für alle akustischen Instrumente genau richtig. Gefühlt reproduzieren die Lautsprecher an den SINCOS-MonoAmps Bässe noch eine halbe Oktave tiefer als über vergleichbare ClassAB-Transistorverstärker. ... Die ursprünglich für die eigenen Aktivlautsprecher entwickelten Verstärkermodule eignen sich in der Fullrange-Version hervorragend zum Betreiben passiver Lautsprecher jeglicher Coleur. Hier bieten sie die Vorteile von Class-D wie etwa einen hohen Wirkungsgrad, geringen Stromverbrauch und kaum Hitzeentwicklung mit einem Klangbild, an dem sich viele hochkarätige Verstärker der AB- oder Röhrenfraktion messen lassen müssen." Die SINCOS MonoAmps Mk3 können nachträglich mit weiteren Endstufen, bis zu vier getrennten Netzteilen und einer entsprechenden phasenparallelen analogen Aktivweiche aufgerüstet werden, um eines unserer neuen Aktivsysteme MS6EH Mk3, MS8EH Mk3, FS62E Mk3, FS82E Mk3 oder FS82Be Mk3 anzutreiben. Der volle Kaufpreis der Breitbandversion wird auf den Kaufpreis des jeweiligen Aktivsystems angerechnet.
Für die Verbindung von Geräten oder Aktivlautsprechern mit Kaltgerätestecker der Schutzklasse I mit dem 230V-Stromnetz. Netzkabel können einen größeren Einfluss auf die Klangqualität ausüben als z. B. Signalkabel. Dabei haben die Netzkabel keinen Eigenklang, sondern sie verhalten sich unterschiedlich bei der Bedämpfung und Abschirmung von Hochfrequenzstörungen, vor denen sich die Geräte selbst nicht schützen können. Konventionelle Netzfilter, wie sie in den meisten Geräten eingebaut sind, dämpfen bis etwa 50 MHz. Es sind aber gerade die höheren Störfrequenzen (Mobilfunknetze: 900 MHz bis 2,6 GHz), bei denen die Geräte empfindlich reagieren, und die nur mit einer Ferrit-Filterstrecke wirkungsvoll zu bedämpfen sind. Neben einer durchgehenden Ferritbeschichtung von Phase, Nullleiter und Erdleiter hat das SK-GK-NFE-BW einen Folienschirm sowie eine äußere Umhüllung aus reiner Baumwolle, die durch Annahme der natürlichen Luftfeuchtigkeit statische Aufladungen und hochfrequente Kriechströme von der Oberfläche des Kabelmantels ableitet. Der Folienschirm ist im Schuko-Stecker galvanisch und in der Kaltgeräte-Kupplung kapazitiv geerdet, damit für eine maximale Wirkung bei hohen Frequenzen die Abschirmung beidseitig und bei niedrigen Frequenzen nur einseitig mit dem Erdleiter verbunden ist, sodass keine Ausgleichs- oder Ableitströme über die Abschirmfolie fließen können. Erst alle genannten Eigenschaften zusammen garantieren den störungsfreien Betrieb des angeschlossenen Gerätes; andere Eigenschaften (übergroßer Cu-Querschnitt, vergoldete Stecker, etc.) sind vergleichsweise unbedeutend oder sogar schädlich (Umhüllung mit Kunststoffgeflecht) für die resultierende Klangqualität. Da die Ferritbeschichtungen die Kabeladern dicker und unflexibler machen, wurde ganz bewusst ein Cu-Querschnitt von 3 x 1 mm2 gewählt, was für eine Dauerleistung bis 2,3 kW ausreicht. Ein größerer Cu-Querschnitt ist für Hifi-Geräte überdimensioniert und in der Handhabung unpraktisch. In Verbindung mit unserem 4-fach, 6-fach oder 8-fach Verteiler mit sternförmiger Innenverkabelung bilden die SK-GK-NFE-BW perfekte Netzverkabelungssysteme für High-End-Anlagen und Studio-Equipment, die an jeder normalen Wandsteckdose ohne Einschränkung funktionieren.
Für die Verbindung von Geräten oder Aktivlautsprechern mit Kaltgerätestecker der Schutzklasse I mit dem 230V-Stromnetz.Das SK-GK-NFE-FI-BW verfügt über alle wesentlichen Eigenschaften des Referenz-Netzkabels SK-GK-NFE-BW und zusätzlich über ein integriertes Spezialnetzfilter, das die HF-Unterdrückung zu tieferen Störfrequenzen hin erweitert. Die durchgehende Ferritbeschichtung des Netzkabels erreicht ihre volle Dämpfungswirkung oberhalb von 100 MHz. Im Störfrequenzbereich darunter übernimmt das integrierte Spezialnetzfilter, sodass sich eine kontinuierliche HF-Unterdrückung von 300 kHz bis in den GHz-Bereich ergibt. Im Unterschied zu konventionellen Netzfiltern ist das zweistufige Spezialnetzfilter ein 4-Leiter-System, wobei Schutzerde und Abschirmung getrennt weitergeleitet werden. Darüber hinaus ist es in einem etwa zehnfach höheren Frequenzbereich (300 kHz bis über 200 MHz) wirksam als konventionelle Netzfilter (30 kHz bis ca. 30 MHz), sodass eine Schwingneigung in Verbindung mit einem bereits im angeschlossenen Gerät eingebauten Netzfilter ausgeschlossen ist. Das SK-GK-NFE-FI-BW ist ebenfalls für eine maximale Stromstärke von 10 Ampere ausgelegt und ist somit universell sowohl für analoge und digitale Quellgeräte als auch für Leistungsendstufen oder Aktivlautsprecher einsetzbar.In Verbindung mit unserem 4-fach, 6-fach oder 8-fach Verteiler mit sternförmiger Innenverkabelung bilden die SK-GK-NFE-FI-BW perfekte Netzverkabelungssysteme für High-End-Anlagen und Studio-Equipment, die an jeder normalen Wandsteckdose ohne Einschränkung funktionieren.
Für die symmetrische Übertragung eines digitalen SPDIF-Signals (AES/EBU). Insbesondere bei längeren Entfernungen zwischen CD-Laufwerk und DA-Wandler ist das XF-XM-TP34-BA vorteilhaft, aber auch bei kurzen Entfernungen sollte immer die symmetrische Übertragung bevorzugt werden, sofern beide Geräte diese Anschlussmöglichkeit vorsehen. Andere Kabellängen auf Anfrage möglich. Bitte sprechen Sie uns an.